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Wühlmäuse
  • Name: Wühlmäuse
  • Wissen. Name: Arvicola terrestris
  • Kategorie: Säugetier

Bild: Olbertz, CC-BY-SA-3.0-DE, unverändert

Die Wühlmaus oder auch Schermaus genannt kommt in ganz Europa vor. Sie besitzt einen stumpfen Kopf und kleine Ohren. Ihr Fell ist rotbraun bis braungrau, manchmal auch schwarz. Der Schwanz ist behaart und nicht ganz halb so lange wie der Körper. Die Körperlange beträgt ca. 15cm.
Das Wühlmausweibchen kann von März bis Oktober tächtig sein und bringt in diesem Zeitraum 2-4 Würfe zur Welt, mit im Schnitt 2-5 Jungen. Ein Wühlmausweibchen kann im Jahr mindestens 10 Junge zur Welt bringen. Wühlmäuse machen keinen Winterschlaf.
Wühlmäuse leben bevorzugt in frischen und feuchten Böden wie z. B in Gräben, Wiesen, Laub- und Mischwälder. Jedes Tier hat seinen eigenen Bau, auch die Jungtiere. Ihre Erdhaufen sind niedriger als beim Maulwurf, unregelmäßiger, die Erde ist feiner und Pflanzenreste sind dazwischen. Wühlmausgänge sind normalerweise geschlossen und ca. 5 cm unterhalb der Oberfläche, zu der sie parallel verlaufen. Ihr Gangsystem ist im Durchschnitt um die 50 m lang.

Schaden: Die Wühlmäuse schädigen Pflanzen, indem sie an Pflanzen bzw. an deren Wurzeln und Knollen nagen. Ihr Wühlen kann die Grasnarbe zerstören und die offenen Stellen werden dann schnell mit Unkraut befallen. Oft entsteht der Schaden meist unbemerkt während des Winters. Im Frühjahr treiben die geschädigten Pflanzen dann schlecht oder gar nicht aus und sitzten nicht fest im Boden.

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