Schädlingsbekämpfung e.K. schädlingsbekämpfung zertifiziert schädlingsbekämpfung zertifiziert

Seit 1999 | Rhein-Ruhrgebiet | Westmünsterland | Schädlingsnotruf Ruhrgebiet Kontakt

Bochum | Essen | Dortmund | Herne | Recklinghausen | Gelsenkirchen | Mülheim | Oberhausen | Duisburg | Düsseldorf | Vreden
Steinmarder
  • Name: Steinmarder
  • Wissen. Name: Martes foina
  • Kategorie: Säugetier

Bild: I, Atirador, CC-BY-SA-3.0-DE, unverändert

Der Steinmarder oder auch Hausmarder ist ohne Schwanz  40 – 55 cm lang, der Schwanz ist 20 – 30 cm lang und sie sind 1 – 2,5 kg schwer. Er hat eine graubraune Fellfärbung mit einem weißen teilweise gegabelten Kehlfleck. Sie gehören zur Familie der hundeartigen Raubtiere. Ihr Körperbau ist langestreckt und geschmeidig mit relativ kurzen Beinen und einem buschigen Schwanz. Der Steinmarder ist in Mitteleuropa die häufigste Art der sog. Echten Marder.

Sein normaler Lebensraum ist recht vielseitig: Wald, offenes Feld, steiniges Gelände und auch Gebirge. Als Kulturfolger hält er sich allerdings regelmäßig in der Nähe und in menschlichen Behausungen auf, z. B. in Parks, Scheunen und auf Speichern. Die Tiere sind nachaktiv und verstecken sich tagsüber normalerweise. Die Steinmarder sind Allesfresser mit einer Vorliebe für Fleisch. Zwischen 15 und 27 Monaten werden die Marder geschlechtreif. Eine normale Wurfgröße sind 3 – 4 Jungtiere und ihre Lebenserwartung in frei Wildbahn liegt zwischen 3 – 10 Jahren.

Steinmarder sind Einzelgänger und sehr territorial. Ihr Vorkommen ist recht häufig und der Steinmarder gehört nicht zu den bedrohten Arten. Sie markieren ihr Revier und verteidigen es vehement gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen.

Die Steinmarder stehen unter dem Jagdrecht und sie haben während der Aufzuchtphase des Nachwuchses Schonzeit von März bis Mitte Oktober. Normalerweise  dürfen den Steinmarder nur Jagdscheininhaber jagen oder Fallen stellen.

Schaden: Am häufigsten treten sie als Schädlinge im Motorraum von Fahrzeugen in Erscheinung. Hier lockt nicht primär die Abwärme des Motors die Tier an, sondern sie benutzen es als Unterschlupf und markieren ihn in diesem Zuge. Somit stellt der “erste Marder” keine Gefahr für Kabel und Schläuche des Fahrzeugs dar. Parkt das Fahrzeug nun in einem fremden Revier, wird der “zweite Marder” durch die fremde Markierung im Motorraum aggressiv und lässt seine Wut auch dort aus. Am wildesten sind die Steinmarder vor ihrer Paarungszeit im Frühjahr, da hier die Revierkämpfe verstärkt stattfinden.

Ein weiteres Problem sind z. B. starke Verunreinigungen durch Kot und nächtliche Lärmbelästigung auf Dachböden. Weiterhin kann es vorkommen, dass Marder in Tierställe von Hühnern, Tauben oder Kannichen eindringen. Dort töten sie normalerweise alle Tiere, obwohl sie nicht alle fressen.

Ähnliche Tiere