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Silberfische
  • Name: Silberfische
  • Wissen. Name: Lepisma saccharina
  • Kategorie: Insekt

Bild: Iblis-Lakon, CC-BY-SA-3.0-DE, unverändert

Silberfische oder auch Silberfischchen sind ca. 1 cm große, flügellose, lichtscheue und flinke Insekten. Ihren umgangssprachlichen Namen haben sie von ihren metallisch glänzenden silbrigen Schuppen auf ihrem stromlinienförmigen Körper. Ihr wissenschaftlicher Namensteil „saccharina“ kommt durch ihre Vorliebe für Zucker oder Stärke. Hieraus kommt auch die alternative Bezeichnung „Zuckergast“. Die Silberfische besitzen vorne 2 Tastfühler und hinten 3. Evolutionsbiologisch handelt es sich um eine sehr alte Tierordnung, die es seit ca. 300 Mio. Jahren gibt.
In menschlichen Behausungen leben die Silberfischen an Plätzen mit sehr viel Wäre und sehr hoher Luftfeuchtigkeit, wie z.B. Bad, Küche bzw. Waschküchen. Da die Tiere lichtscheu und nachtaktiv sind, verstecken sie sich am Tag in Ritzen und anderen dunklen Hohlräumen.
Silberfische durchleben keine Metamorphose, sondern häuten sich mehrmals. Sie können sich bis zum Tod fortpflanzen und können zwischen 2-8 Jahre alt werden. Die Entwicklung kann je nach Lebensbedingungen sehr unterschiedlich sein, von 4 Monaten bis zu 3 Jahren, bei Zimmertemparatur dauert es ca. 1 Jahr bis zum adulten Insekt. Weibchen legen ca. 20 Eier in Spalten und Ritzen, die sich zwischen 25-30°C und bei ausreichend Feuchtigkeit entwickeln können.
Ihre Nahrung besteht am liebsten aus stärkehaltigen Materialien wie: Zucker, Kleister, Bucheinbände, Fotos usw. Weiterhin fressen die Silberfische Hausstaubmilben, Haare, Hautschuppen, Textilien und Schimmelpilze. Die Tiere können allerdings auch über mehrere Monate schadlos hungern.

Schaden: Silberfische können Lochfraß an Textilien und Lederwaren verursachen. Vereinzelter Befall ist harmlos und ein starker Befall ist eher Indikator eines Feuchtigkeits- und Schimmelpilzproblems. Silberfische besitzen sogar einen nützlichen Aspekt indem sie allergieauslösende Hausstaubmilben und Schimmelpilze fressen. Sie übertragen keine Krankheiten, weshalb hygenisch bzw. medizinisch eine Bekämpfung nicht zwingend notwendig ist.

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